Die AWO stellt sich vor

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist ein Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege. Ihre Hauptaufgabe ist es, sozial schlechter gestellte Menschen zu unterstützen. Sie betreut Menschen mit Behinderungen und Senioren, betreibt aber auch Kindergärten, Heime, Freizeiteinrichtungen und Beratungsstellen für Menschen in Notlagen, z. B. für Migranten, Arbeitslose, Familien, Schwangere, Behinderte und Asylbewerber.

Unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg wurde die AWO als „Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt in der SPD“ von Marie Juchacz, Mitglied der Nationalversammlung, gegründet. Mit der Einrichtung von Nähstuben, Werkstätten zur Selbsthilfe und Suppenküchen wurde versucht, die ärgste Not zu lindern.

Mit der Zeit entwickelte sich die Arbeiterwohlfahrt zu einer Hilfsorganisation für alle sozial bedürftigen Menschen.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Arbeiterwohlfahrt aufgelöst und verboten, gründete sich aber unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg als parteipolitisch neutrale und konfessionell unabhängige Hilfsorganisation neu und bekannte sich im ehrenamtlichen und hauptamtlichen Bereich zu den Grundwerten

Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.

Bundesweit wird die Arbeiterwohlfahrt von ihren Mitgliedern und ehrenamtlichen Helfern getragen und gliedert sich in Landes- und Kreisverbände sowie Ortsvereine (Abteilungen).

Die Arbeiterwohlfahrt Berlin Kreisverband Südwest e.V. (zuständig für die Bezirke Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf) ist Träger von Betreutem Einzelwohnen und Wohngemeinschaften für jüngere Menschen mit geistiger Behinderung.

In unseren Begegnungsstätten und Treffpunkten werden von ehrenamtlich Tätigen vielfältige Beratungen und Freizeitaktivitäten für alle Altersgruppen angeboten und Projekte entwickelt.

Unser Motto lautet:

Der Mensch steht im Mittelpunkt.

v.l.n.r.: Karola Kronheim (Vorsitzende), Tilman Adolph (Stellvertreter), Christa Kranz (Stellvertreterin), Klaus Leonhardt (Stellvertreter), Stephan Schildberg (Kassierer), Eva Liebchen (Beisitzerin), Joachim Gribach (Ehrenvorsitzender)

Thomas Hippe:

58 Jahre, Freiberuflicher Elektrotechniker
Vorsitzender der AWO-Friedenau
engagiert seit Jahren im Bereich Integration und Immigration.

Volker Holzke:

pensionierter Lehrer
AWO Mitglied seit 1976
Stellvertr. Vorsitzender der Abt. 5 (Bismarckviertel)
Arbeitsschwerpunkt als Beisitzer im Kreisvorstand: Öffentlichkeitsarbeit

Eva Liebchen:

Mitglied seit 41 Jahren in der AWO Friedenau.Leitung der Projekte “Wundertüte” für benachteiligte Kinder und “Filmcafé im CinemaxX. Schriftführerin in der Abt. Friedenau und im Kreisvorstand der AWO Südwest. Mitglied für die AWO im Kreisvorstand der SPD Tempelhof-Schöneberg.

Jürgen Ludewig:

65 Jahre, seit drei Jahren im aktiven Unruhestand, seit 35 Jahren Mitglied der AWO. Ich habe ca. 30 Jahre hauptamtlich für Kreisverbände, den Bundesverband und zuletzt einige Jahre beim AWO-Landesverband Berlin in Verantwortung für den Freiwilligen Sozialen Dienst und den Bundesfreiwilligendienst (im Haus in der Osdorfer Str.) gearbeitet.
Ich freue mich, im Vorstand des Kreisverbandes als Beisitzer wirken zu können.

Meine Schwerpunkte sollen künftig sein:
1. das Projekt "Frag´ die AWO" in Schöneberg fortführen;
2. im "Fachbeirat Kinder, Jugend, Familie" engagiert mitarbeiten;
3. das "Motzstraßenfest" für den KV mitbetreuen;´
4. als "Mann für alle Fälle" ansprechbar sein und Projektideen entwickeln;
5. für den KV vielfältige Kontakte zum Landes- und Bundesverband nutzen;
6. ich möchte helfen, für den KV in den nächsten Jahren eine hauptamtliche Struktur der Geschäftsstelle aufbauen zu können.

Bojana Marković:

„Ich wurde 1970 in Belgrad (damals noch Jugoslawien) geboren und bin Anfang der 70er-Jahre als sog. „Gastarbeiterkind" nach Berlin gekommen. Hier habe ich nach dem Abitur eine Ausbildung als Industriekauffrau absolviert und im Anschluss daran das Studium der Rechtswissenschaft mit beiden Staatsexamina abgeschlossen. Beruflich bin ich als Wissenschaftliche Referentin beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. mit Fragen der Existenzsicherung befasst. Ich bin stellvertretende Vorsitzende der Abteilung 3 (Friedenau) und engagiere mich seit meinem Eintritt in die Arbeiterwohlfahrt im Jahr 2009 im Projekt „Wundertüte" für benachteiligte Kinder in unserem Kiez. Ich möchte mich für einen starken Kreisverband Südwest mit aktiven und entwicklungsfähigen Abteilungen einsetzen und hierfür gemeinschaftlich im Kreisvorstand Konzepte entwickeln. Ein weiteres Thema, das mir am Herzen liegt und dabei stets mitgedacht werden muss, ist die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt."

Orkan Özdemir:

"Ich bin gebürtiger Schöneberger und aufgewachsen im Pallas-Kiez im Schöneberger Norden. Ich bin Dipl. Politikwissenschaftler und Leiter der Politikberatung beim BQN Berlin. In meiner Funktion als Flucht- und Integrationspolitischer Sprecher der SPD Fraktion Thf-Sbg und Vorsitzender der SPD AG Migration Thf-Sbg habe ich eine besondere Nähe zum Engagementfeld „Geflüchtete Menschen". Ich bin in unserem Bezirk sehr gut vernetzt mit den Übergangszentren und organisiere viele Aktionen für und mit geflüchteten Menschen. Zurzeit ist der Arbeitsmarktzugang von geflüchteten Menschen eines meiner Schwerpunktfelder. Ich werde mich in diesem Themenfeld bei der AWO einbringen und hoffe mit euch einiges zu bewegen."

Maria Voht:

AWO-Mitglied seit 1977. Langjährige Abteilungsvorsitzende der Abt. 6. Seit fast 30 Jahren vertrete ich die AWO beim BA Steglitz-Zehlendorf im Widerspruchsbeirat für Sozialhilfe-Angelegenheiten. Im Kreisvorstand beteilige ich mich wesentlich an der Organisation von Veranstaltungen, wie z.B. der jährlichen Jubilarehrung.