Die AWO stellt sich vor

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist ein Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege. Ihre Hauptaufgabe ist es, sozial schlechter gestellte Menschen zu unterstützen. Sie betreut Menschen mit Behinderungen und Senioren, betreibt aber auch Kindergärten, Heime, Freizeiteinrichtungen und Beratungsstellen für Menschen in Notlagen, z. B. für Migranten, Arbeitslose, Familien, Schwangere, Behinderte und Asylbewerber.

Unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg wurde die AWO als „Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt in der SPD“ von Marie Juchacz, Mitglied der Nationalversammlung, gegründet. Mit der Einrichtung von Nähstuben, Werkstätten zur Selbsthilfe und Suppenküchen wurde versucht, die ärgste Not zu lindern.

Mit der Zeit entwickelte sich die Arbeiterwohlfahrt zu einer Hilfsorganisation für alle sozial bedürftigen Menschen.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Arbeiterwohlfahrt aufgelöst und verboten, gründete sich aber unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg als parteipolitisch neutrale und konfessionell unabhängige Hilfsorganisation neu und bekannte sich im ehrenamtlichen und hauptamtlichen Bereich zu den Grundwerten

Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.

Bundesweit wird die Arbeiterwohlfahrt von ihren Mitgliedern und ehrenamtlichen Helfern getragen und gliedert sich in Landes- und Kreisverbände sowie Ortsvereine (Abteilungen).

Die Arbeiterwohlfahrt Berlin Kreisverband Südwest e.V. (zuständig für die Bezirke Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf) ist Träger von Betreutem Einzelwohnen und Wohngemeinschaften für jüngere Menschen mit geistiger Behinderung.

In unseren Begegnungsstätten und Treffpunkten werden von ehrenamtlich Tätigen vielfältige Beratungen und Freizeitaktivitäten für alle Altersgruppen angeboten und Projekte entwickelt.

Unser Motto lautet:

Der Mensch steht im Mittelpunkt.

Die Beisitzer stellen sich vor

Eva Liebchen:

Mitglied seit 41 Jahren in der AWO Friedenau. Leitung der Projekte des Kreisverbandes “Wundertüte” für benachteiligte Kinder und “Filmcafé im CinemaxX. Schriftführerin im Kreisvorstand der AWO Südwest. Mitglied für die AWO im Kreisvorstand der SPD Tempelhof-Schöneberg.

Jürgen Ludewig:

65 Jahre, seit drei Jahren im aktiven Unruhestand, seit 35 Jahren Mitglied der AWO. Ich habe ca. 30 Jahre hauptamtlich für Kreisverbände, den Bundesverband und zuletzt einige Jahre beim AWO-Landesverband Berlin in Verantwortung für den Freiwilligen Sozialen Dienst und den Bundesfreiwilligendienst (im Haus in der Osdorfer Str.) gearbeitet.
Ich freue mich, im Vorstand des Kreisverbandes als Beisitzer wirken zu können.

Meine Schwerpunkte sollen künftig sein:
1. das Projekt "Frag´ die AWO" in Schöneberg fortführen;
2. im "Fachbeirat Kinder, Jugend, Familie" engagiert mitarbeiten;
3. das "Motzstraßenfest" für den KV mitbetreuen;´
4. als "Mann für alle Fälle" ansprechbar sein und Projektideen entwickeln;
5. für den KV vielfältige Kontakte zum Landes- und Bundesverband nutzen;
6. ich möchte helfen, für den KV in den nächsten Jahren eine hauptamtliche Struktur der Geschäftsstelle aufbauen zu können.

Maria Voht:

AWO-Mitglied seit 1977. Langjährige Abteilungsvorsitzende der Abt. 6. Seit fast 30 Jahren vertrete ich die AWO beim BA Steglitz-Zehlendorf im Widerspruchsbeirat für Sozialhilfe-Angelegenheiten. Im Kreisvorstand beteilige ich mich wesentlich an der Organisation von Veranstaltungen, wie z.B. der jährlichen Jubilarehrung.

Christa Kranz

 

Klaus Leonhardt

 

Weitere frisch gewählte Beisitzer (noch ohne Text oder Abbildung) sind: Michael Hajok, Hans-Wilhelm Pollmann, Oliver Rennefeld und Vera Sarach.